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Yahoo bald am Ende?

09-12-2015
Es ist nicht das erste Mal, dass Marissa Mayer mithilfe der Alibaba-Milliarden ihren Internetdienst retten will. Doch der Verwaltungsrat wird da wohl nicht mitmachen.

Drittstärkste Online-Plattform in den USA zu sein scheint weiter nicht auszureichen, um Yahoo profitabel zu betreiben. Seine Größe verdankt der Online-Dienst eh seiner besseren Vergangenheit und der Tatsache, dass viele Amerikaner in Besitz einer Yahoo-Mailadresse sind. Aber die Einnahmen aus Werbung werden immer geringer und die Nutzerzahlen weniger. Jeder bisherige Versuch von Konzernchefin Mayer mit neuen Angeboten oder hinzugekauften Diensten die Attraktivität des Dienstes zu steigern, sind gescheitert. Nun scheinen der Aufsichtsrat und die Aktionäre die Nase voll zu haben und die Reißleine ziehen zu wollen.

Sollte es so kommen, dass Yahoo sein Kerngeschäft, also den Online-Dienst, verkaufen wird, so hat den letzten Anstoß dazu das Signal der US-Finanzbehörden gegeben, dass man einen geplanten Verkauf von Alibaba-Aktien nicht steuerfrei akzeptieren werde. Der Erlös aus dem Verkauf sollte helfen, Yahoo endlich zum Erfolg zu führen. Ein Versuch, den Marissa Mayer nun seit Beginn ihrer Karriere bei Yahoo wiederholt versehentlich unternommen hat.

Yahoos Verwaltungsrat scheint nun eher den Standpunkt zu vertreten, dass man retten möchte, was noch zu retten ist - und das sind nunmal die Alibaba-Milliarden an sich, die sich ohne die "Belastung" aus der Internetsparte gewinnbringend weiter verwalten ließen. Innerhalb des Firmen-Portfolios scheinen nur die Alibaba-Anteile und Yahoo Japan einen Wert an der Börse zu haben.

Die Entscheidung, wie es mit Yahoo nun weitergehen wird, wird wohl noch diese Woche fallen. Nachdem Mayer nun schon seit 3 Jahren glücklos agiert und das Vertrauen von Mitarbeitern und Aktionären weitgehend verloren hat, sieht es gar nicht gut aus für sie und den Internetdienst Yahoo.

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