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Googlen bis der Arzt kommt

14-10-2014

In Kalifornien und Massachusetts wird Google-Nutzern, die Krankheitssymptome in die Suche eingeben, ein Chat mit einem passenden Arzt angeboten.

Das Angebot 'Talk with a doctor now' wird derzeit im Rahmen eines für die Nutzer kostenlosen, von Google gesponsorten Versuchs unterbreitet. Das neue Feature benutzt Google 'Helpouts Video Chat', ein Online-Chat-System, das Google schon für andere Hilfsangebote eingesetzt hat. Der Dienst soll datenschutzrechtlich sicher sein, die Vertraulichkeit von Patientendaten soll gewahrt sein.

In ersten Stellungnahmen zu diesem Testangebot gibt sich Google weitgehend altruistisch. Man will Suchende vor den negativen Folgen von selbst zusammengesuchten 'Diagnosen' bewahren. Weder sollen sich die Hilfesuchenden unnötig eine schlimme Krankheit einreden, noch sich mit einer trivialen Erklärung für ein ernst zu nehmendes medizinisches Problem zufrieden geben. Die Weiterleitung an die Experten soll einerseits medizinische Klarheit bringen und andererseits durch das niedrigschwellige Chat-Verfahren die Kosten im Gesundheitswesen reduzieren.

Aber man darf davon ausgehen, dass auch handfeste wirtschaftliche Interessen den Versuch auf den Weg gebracht haben, denn dass im Gesundheitssektor sehr viel Geld steckt, ist nichts Neues und auch andere Online-Dienste versuchen diesen Markt zu bearbeiten. Ob, wann, wo und wie das Arzt-Chat-Angebot durch Google ausgeweitet wird und welche ersten Erfahrungen vorliegen, ist noch nicht zu erfahren. Aber man darf jetzt schon davon ausgehen, dass allein dieser Versuch den Bereich der Telemedizin beflügeln wird.

Näheres über das 'Talk with a doctor now'-Angebot von Google können Sie bei engadget.com nachlesen.

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